Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen e.V.

Freihandbereich

Der Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen e.V. ist eine Vereinigung von Personen, die an der Erforschung solidarischen Handelns und dessen prägender Kraft für Gesellschaften und Räume interessiert ist. Er besteht seit 1979.
Diese Forschung leistet das Institut für soziale Bewegungen, eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum.
Das Institut entstand in den 1970er Jahren aus der Übernahme von Dubletten des Amsterdamer Internationalen Instituts für Sozialgeschichte. Zumeist handelte es sich um Werke aus und über die Arbeiterbewegung, die vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten bewahrt wurden. Aus dieser Sammlung entwickelte sich mit der Zeit das Forschungsinstitut, das den für die junge Universität Bochum typischen Brückenschlag unternahm: Es untersuchte die Geschichte der Arbeiterbewegung in Kooperation mit den Akteuren, besonders den Gewerkschaften, dort, wo sie auch räumlich von besonderem Belang war: in der schwer-industriellen Ballungsregion des Ruhrgebiets.
Die Wissenschaft erweitert die Kreise ihrer Fragestellungen: Zum Ruhrgebiet traten andere (post-)industrielle Ballungsräume als Vergleich. Die Leistungen der Arbeiterbewegungen für die demokratische Gesellschaft lassen sich nur im Vergleich zu anderen sozialen Bewegungen ermitteln und erst die Weitung des Blicks auf die internationale Ebene lässt Unterschiede wie Interdependenzen erkennen.
Aus dem Institut für die Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung wurde das Institut für soziale Bewegungen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Menschen unter den Bedingungen der industriellen Arbeitswelt und ihr solidarisches Ringen um Mitbestimmung.
Wir interessieren uns für diese Forschung, deswegen fördern wir vor allem deren Vermittlung. Der Verein fördert daher die Veröffentlichung von Publikationen des Instituts für soziale Bewegungen.
Hervorragende Studien junger Wissenschaftler_innen aus dem Arbeitsbereich des Instituts werden vom Verein mit einem Förderpreis ausgezeichnet.



Aktuelles

Der Förderverein lädt am 8. September 2022 zu einer besonderen Veranstaltung ein:, Beginn 18 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum. Wir wollen uns anlässlich des Ukraine Krieges mit den Traditionen und Perspektiven der deutschen Ostpolitik in historischer Sicht beschäftigen. Dafür haben wir Podiumsteilnehmer gewonnen, die dazu viel zu sagen haben. Die Moderation des Podiums wird unser stellv. Vorsitzender Karsten Rudolph übernehmen, der sich schon in seiner Habilitationsschrift mit der „Wirtschaftsdiplomatie im Kalten Krieg“ beschäftigt hat.

Wie auf unserer Mitgliederversammlung auf Zollverein angekündigt, laden wir zur Online-Veranstaltung: „Gastarbeiter“ im Bergbau an der Ruhr und gewerkschaftliche Migrationspolitik in Geschichte und Gegenwart am Mittwoch, den 21.09.2022, von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr in Fortsetzung unserer Kooperation mit dem DGB Bildungswerk BUND ein.

Die 40. Mitgliederversammlung fand am 12. August 2022 im Haus der RAG-Stiftung auf dem Gelände des Weltkulturerbe Zeche Zollverein mit einem Vortrag des neuen Förderpreisträgers Dr. des. Moritz Müller zum Thema "Die Robbys kommem" - Die IG Metall und die Durchsetzung der Mikroelektronik in den 1970er und 1980er Jahren statt.


Einladung Podiumsdiskussion Ostpolitik   (87.8 kB)


Einladung Gastarbeiter im Bergbau   (69.8 kB)


Protokoll der Mitgliederversammlung 2022 (550.9 kB)

Flyer2019   (1.2 MB)

kurze Chronik des Vereins   (447.9 kB)




Wir würden uns sehr freuen, Sie künftig im Kreis der Mitglieder begrüßen zu können.